Phishing-E-Mails und wie man sie einfach erkennen kann.
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass in letzter Zeit mehr Spam-E-Mails als sonst in der Inbox landen? Mich wundert es immer wieder, dass solche Werbe-Attacken wie es scheint wellenartig auftauchen und dann wieder verschwinden bzw. weniger werden.
Spam ist jedoch „nur“ lästig. Problematisch sind so genannte Phishing-E-Mails. Dies sind Nachrichten die vorgeben, von einem Unternehmen wie zum Beispiel von Amazon oder Google zu sein. Man wird aufgefordert irgendetwas in seinem Konto zu administrieren. Ein Klick auf einen Link in der E-Mail führt einen dann zu einem vermeintlichen Login. Gibt man dort seine Benutzerdaten ein, werden diese automatisch dem Phishing-Absender übermittelt und dieser kann dann ab sofort mit Ihren Zugangsdaten machen was er will.
Das gemeine an solchen E-Mails ist, dass Sie auf den ersten Blick schwer zu identifizieren sind. Aber es gibt eine ganz einfache Methode um herauszufinden ob eine E-Mail gefährlich ist.
So erkennen Sie Phishing-E-Mails
Generell sollte man immer misstrauisch sein, wenn eine unaufgeforderte E-Mail kommt, in der jemand etwas von einem will. Wenn Sie zum Beispiel nichts auf eBay verkaufen aber eine Nachricht bekommen, das jemand eine Frage zu einem Produkt hat, ist schon mal erhöhte Vorsicht angesagt.
Als nächsten sollten Sie die Links in der E-Mail überprüfen. Dabei müssen Sie beachten, dass der Link-Text (also das, was Sie in der E-Mail lesen) nicht mit der Ziel-Adresse (die Website auf die der Link zeigt) übereinstimmen muss. Keine Angst, Sie müssen kein Techniker sein um das zu können. Fahren Sie mit der Maus einfach über den Link bis die kleine Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger erscheint. Warten sie 2 Sekunden und dann erscheint automatisch die eigentliche Ziel-URL.
Hier ist ein Beispiel aus einer Phishing-E-Mail. Der Link-Text sagt zwar, dass es zur Google-Login-Seite geht, aber die eigentliche Ziel-URL beweist, dass dies falsch ist.
Die einfachste Anti-Phishing-Methode der Welt
Wenn Ihnen das alles immer noch viel zu technisch ist gibt es noch einen kleinen Trick. Wenn Sie eine E-Mail für gefährlich halten klicken Sie niemals auf einen darin enthaltenen Link. Kopieren Sie stattdessen den Link-Text und fügen Sie ihn in die Browser-Adresszeile ein (abtippen geht natürlich auch). Dann kann nichts passieren!