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14
August
Twitter Teil 3 - Tipps für kleine Unternehmen
Gepostet um 08:57 von Constance Stickler, PR & Marketing


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Auf twitip.com gibt Mark Hayward 20 Twitter-Tipps für KMUs. Die m.E. wichtigsten bzw. spannendsten habe ich hier noch mal aufgelistet:


1. Twitter ist v.a. ein Ort der Begegnung, des Lernens und des Zuhörens.
2. Definieren Sie die Ziele, die Sie mit Ihrem Auftritt verfolgen. Im Gegensatz zu Mark („if you have any“) sehe ich das als Voraussetzung.
3. Twitter bietet die Möglichkeit, mit Personen in Kontakt zu treten, die Sie sonst gar nicht oder nur sehr schwer erreichen würden. Einfach eine Meldung an @Benutzername schicken, mehr ist nicht zu tun. Außer vielleicht: halbwegs „sinnvoll“ sollte die Nachricht sein, keine Beleidigungen, etc. Das Übliche eben.
4. Wenn Leute, die Sie verfolgen Ihnen nicht folgen, nehmen Sie es nicht persönlich. Nicht mal, wenn’s persönlich gemeint ist.
5. Füllen Sie die „Über mich“-Info aus. Ich folge kaum Leuten, die nichts über sich preisgeben. Aus den letzten sichtbaren Tweets ist der Nutzen einer Verfolgung nicht immer ersichtlich.
6. Retweeting ist eine Möglichkeit, den Anderen auf sich aufmerksam zu machen. Oft kommen so direkte Kontakte (oder auch Follower) zustande.
7. Suchen Sie nach anderen Twitterern in Ihrer Branche, Multiplikatoren und Meinungsbildnern. Auch eine Möglichkeit der Konkurrenzbeobachtung. Lernen kann man immer etwas – und wenn es das ist, wie man es nicht macht.
8. Via Seiten wie TwitPic [http://twitpic.com/], etc. lassen sich auch Photos twittern. Wenn Sie was zu zeigen haben, her damit.
9. Durchsuchen Sie Twitter nach für Sie relevanten Keywords. So finden Sie Leute zum Followen, interessante Infos und auch Kunden, die vielleicht gerade nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen. In letzterem Fall nicht in die Spam-Falle tappen: Kommunikation, nicht reines Marketing ist das Motto.
10. Bestimmte Keywords tracken. Versteht sich eigentlich von selbst, dass Sie die Erwähnung Ihres Unternehmens, Ihrer Produkte, etc. im Auge behalten sollten. Weitere Begriffe nach Belieben und Sinnhaftigkeit.
11. In bestehende Kommunikationen mit Bedacht einsteigen. Die Redensart vom Elefanten im Porzellanladen kennen wir alle.
12. Mit Direct messages sollte man vorsichtig umgehen. Allerdings, denn noch direkter und näher kommen Sie an den Anderen nicht ran.
13. Plaudern Sie keine Geschäftsgeheimnisse aus. Twitter wirkt wie eine geschlossene Gemeinschaft – aber hey, das ist das Internet! Also keine Meldungen, die Sie nicht auch auf der Titelseite einer großen Tageszeitung lesen wollen würden.
14. Lassen Sie sich nicht von der Followerzahl anderer Leute beeindrucken. Wenn deren Inhalte für Sie interessant sind, followen Sie ihnen.
15. Teilen Sie Ihr Wissen. Teilen macht nicht ärmer, Sie zeigen damit Ihr Know-how. Und nur wissen ist nicht gleich anwenden können. Da bleibt noch genug Business für Sie übrig.
16. Dranbleiben. Es kostet Zeit und es wirkt nicht von heute auf morgen. Und: bei Twitter (wie auch bei den anderen Social media-Aktivitäten) geht es nicht in erster Linie um den Verkauf. Sondern um Bekanntheit ausweiten, Kompetenz unter Beweis stellen, Kundensupport erleichtern, Konkurrenz- und Marktbeobachtung, auch Recruiting, etc.


Siehe auch:
Twitter Teil 1 - Versuch einer Annäherung
Twitter Teil 2 - Ashton Kutcher vs. CNN
Twitter Teil 4 - Die deutschen Unternehmen und Twitter
Twitter Teil 5 - Anwendungsbeispiel BakerTweet
Twitter Teil 6 - Listen

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