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24
Juni
Gepostet um 10:07 von Constance Stickler, PR & Marketing


Laufrhythmus_DS.png

Nintendo bietet mit Laufrhythmus DS ein interessantes Tool, mit dem Laufleistungen verbessert, kontrolliert und verglichen werden können. Die Trainingspläne sind zudem wissenschaftlich geprüft.

Zusätzlich zur Software gibt es zwei sog. Actimeter - sie zählen die Schritte und speichern die Laufdauer. Sie sind recht klein und flach, können also bequem und unauffällig überallhin mitgenommen werden. Mit ihnen lassen sich die Leistungen zweier Personen vergleichen. Wer will, kann aber auch überwachen, ob sein Hund genug Auslauf hat.

Die Datenübertragung funktioniert denkbar einfach: man hält den Actimeter in Richtung DS und drückt auf einen Knopf. Schon werden die Daten automatisch in Tabellen eingepflegt und mit zuvor definierten Trainingszielen verglichen.

Vergleichen kann man sich jedoch nicht nur mit Partner oder Hund, sondern mit allen anderen Benutzern des Spiels weltweit. In „Reise durchs All“ wird auf einer Karte des Sonnensystems angezeigt, wie weit alle zusammen von einem Planeten zum anderen gewandert wären. Und dann wird natürlich auch direkt ausgewertet, wer die meisten Schritte absolviert hat.

Alleine trainieren macht ja bekanntlich wenig Spaß - das Vergleichen motiviert hingegen ungemein!


27
Mai
Gepostet um 09:40 von Constance Stickler, PR & Marketing


Ein sehr cool gemachtes Video für ein Mittel gegen Allergien...






21
April
Gepostet um 14:54 von Constance Stickler, PR & Marketing


Der Begriff „Cyberchondrie“ wurde vom US-Psychiater Brien A. Fallon geprägt und steht für Hypochondrie im Internet: Menschen, die stundenlang nach Symptomen suchen und sich durch die Suchergebnisse in ihrer Furcht bestätigt sehen, an einer schlimmen Krankheit zu leiden.

Hypochonder 

Und zu finden gibt es allemal was: für „Schnupfen“ finden sich via Google über eine Million Treffer, für „Distorsion“ (Verrenkung) sogar 1,8 Millionen. Was mit harmlosen Wehwehchen wie Kribbeln in den Fingern oder Kopfschmerzen anfängt, führt über ein paar Klicks zu Multipler Sklerose und Hirnhautentzündung. Einer Studie von Microsoft zufolge machen sich v.a. Menschen mit geringen medizinischen Vorkenntnissen zu schnell zu viele Sorgen um ihre Gesundheit.

Dr. Gaby Bleichhardt von der Universität Marburg beschwichtigt im Gespräch mit NetDoktor.de - „das Internet allein macht keine Hypochonder“; damit eine tatsächliche psychische Störung entsteht, müsse bereits eine Ängstlichkeit oder die Anlage dazu existieren. In Deutschland hat 2007 schon jeder Dritte mindestens ein Mal pro Monat im Internet nach Gesundheitsinformationen gesucht, das sind 9 Prozent mehr als noch 2005. Die meisten Patienten gehen jedoch nach dem Ausflug in die Welt der Online-Selbstdiagnosen lieber auf Nummer sicher und lassen sich dann aber vom Arzt ihres Vertrauens über die wirkliche Ursache der Symptome aufklären.

16
April
Gepostet um 09:32 von Constance Stickler, PR & Marketing


Lieber nachweinen als vorsorgen? Wie eine Untersuchung der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin (ÖAPG) unter 300 Personen ergab, ist nur knapp die Hälfte der Bevölkerung an der eigenen Gesundheit und der Vermeidung von Krankheiten interessiert.

Nur jeder Neunte geht zur Vorsorgeuntersuchung, für zehn Prozent seien diese sogar „Unsinn“. Die mentale Gesundheit ist Herrn und Frau Österreicher hingegen schon wichtiger, 82 Prozent der Männer und 71 Prozent der Frauen denken positiv und gestalten auch ihr Leben dementsprechend. Immerhin 50 Prozent der Befragten achten auf eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

Grundsätzlich liegt das Interesse an Gesundheit mehr bei den Frauen (63 Prozent gegenüber 29 Prozent bei den Männern), die sich auch mehr direkt vom Arzt beraten lassen. Männer beziehen ihre Informationen lieber aus Fernsehen, Radio und Zeitungen. Interessanterweise landete das Internet als Informationsquelle bei beiden Geschlechtern auf dem letzten Platz.

02
April
Gepostet um 09:40 von Constance Stickler, PR & Marketing


nano-ink-tattoo-diabetes-blood-glucose.jpg

Wie der Discovery channel berichtet, arbeitet man in den Labors der Firma Draper an einer Spezialtinte, die ihre Farbe abhängig vom Blutzuckergehalt des Gewebes ändert. Das Tattoo muß dafür nicht groß sein, ein paar Millimeter reichen aus. Auch wird nicht so tief gestochen wie bei einem herkömmlichen Tattoo.

Wie so oft in der Entwicklung war das Ergebnis nicht in der Art geplant und wurde von den Forschern eigentlich für unmöglich gehalten. Vielmehr suchte man nach einer Lösung, die Gesundheit des Herzens oder den Wasserhaushalt von Sportlern überwachen zu können.

Die Partikel der Nano-Tinte messen etwa 120 Nanometer im Durchmesser und bestehen aus drei Teilen: ein Molekül, das die Glukose aufspürt, ein Färbemittel und ein weiteres Molekül, das Glukose nachahmt. Das erste Molekül trifft nun entweder auf das Glukose imitierende Molekül - die Tinte wird lila - oder auf wirkliche Glukose - die Tinte wird gelb. Ein gesunder Level an Blutzucker läßt das Tattoo in einem "witzigen orange" erscheinen.

Die Aktualisierung der Messung bzw. die Umfärbung erfolgt alle paar Millisekunden. Allerdings können die Änderungen der Werte in der Haut jenen im Blut bis zu 20 Minuten hinterherhinken. Doch auch dann ist das Tattoo von Nutzen - an ihm läßt sich erkennen, ob ein abnormal hoher oder niedriger Wert sich wieder normalisiert oder schlimmer wird.

Noch wird an Mäusen getestet, für den Menschen wäre die Tinte wohl erst in etwa zwei Jahren verfügbar.


19
März
Gepostet um 09:09 von Constance Stickler, PR & Marketing


Rainder Calmund will abnehmen. Und um auch ja genug Druck auf den inneren Schweinehund aufzubauen, tut er das in aller Öffentlichkeit auf www.ironcalli.de. Das ehrgeizige Jahresziel ist die Abnahme von mindestens 30 Kilo, Etappenziele sind eine Fahrrad-Tour von Köln nach Bonn und die Bewältigung eines Halbmarathons (Walken).

Als Coach hat er sich einen Vollblutsportler ins Boot geholt: Joey Kelly (ja, genau von der Kelly family). Kelly ist nicht nur als Musiker bekannt, sondern auch als Teilnehmer von diversen TV Total Sport-Wettkämpfen und Triathlons, Wüstenrennen sowie dem Iron man. Die Deutsche Sporthochschule Köln zeichnet für eine sportwissenschaftliche Dokumentation und die medizinische Betreuung verantwortlich.

Auf der Website finden sich neben den Trainingsfortschritten auch jede Menge Tipps und ein Ernährungstagebuch. Zudem kann man das Training per Blog und Twitter verfolgen.



16
März
Gepostet um 14:43 von Constance Stickler, PR & Marketing


facebook.jpg  Ältere Nutzer der Generation 50+ haben einen stärkeren Bezug zu neuen Kommunikationstechnologien als bislang angenommen. Aktuellen Zahlen des Webportals Inside Facebook zufolge erzielt die Social-Networking-Community derzeit in den USA die höchsten Userzuwachsraten bei Frauen im Alter zwischen 55 und 65 Jahren. Die Zahl der entsprechenden Mitglieder von Facebook ist demnach von 30. September 2008 bis zum 1. Februar dieses Jahres um unglaubliche 175 Prozent in die Höhe geschnellt.

In Deutschland macht diese Gruppe zwar nur etwa 3% der Gesamtnutzer aus, "die Tendenz geht hier aber klar nach oben", so Ingma Zastrow, Betreiber des auf ältere Internetnutzer spezialisierten Seniorenportals www.seniorenportal.de. "Ich gehe aber davon aus, dass dieser Trend nach den USA auch in Deutschland ankommen wird. Schließlich ist es bereits jetzt schon bemerkbar, dass die ältere Nutzerschaft auch bei uns im Web stark im Kommen ist." Natürlich gebe es aber auch heute noch vereinzelt Senioren, die sich überhaupt nicht mehr für die neue Technik begeistern können - das sei mittlerweile aber eindeutig die Ausnahme.


04
März
Gepostet um 16:18 von Constance Stickler, PR & Marketing


Und ist Ihnen dazu noch fad? Dann gibt's jetzt auch dazu die passende Internetseite. Auf whoissick.org gibt man den eigenen Standpunkt ein und dazu noch, an welchen Symptomen man leidet (z.B. Rotznase, Husten oder Fieber). Die gesammelten Daten werden dann auf einer Landkarte angezeigt:

Who is sick?

 Dann weiß auch jeder noch Gesunde genau, wo er sich was am leichtesten einfängt.


25
Februar
Gepostet um 08:10 von Tom Ulmer, Software Architect


WII Fit Board

Nintendo erobert mit der Wii Spielkonsole die Wohnzimmer von Gelegenheitsspielern jeglichen Alters und Geschlechts. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im einzigartigen und intuitiven Bedienkonzept (siehe auch Beitrag zur Wii Spielkonsole).

Als innovative Ergänzung zur Konsole ist Wii Fit seit April 2008 auch in Europa erhältlich. Wii Fit kommt im Bundle mit Software und dem sogenannten Balance Board, einer Art Körperwaage. Drucksensoren in diesem Board stellen kleinste Gewichtsverlagerungen fest. Damit ist das Grundprinzip der Steuerung auch schon erklärt. Durch bewusstes Verschieben des Körperschwerpunktes werden die Spiele und Übungen gesteuert.

Nachdem ich meine Spielfigur gewählt und einige Daten eingegeben habe (z.B. Geburtsdatum und die Körpergröße zur Berechnung des BMI) startet das Programm mit dem Basistest. Die anschließende Bewertung erfolgt in Form meines Wii-Fit-Alters: 43 Jahre (acht Jahre mehr als lt. Geburtsurkunde). Für mich als sportlichen Menschen ein ernüchterndes Ergebnis. Immerhin liegt mein BMI gerade noch im grünen Bereich.

Die Übungen und Spiele werden in vier Kategorien unterteilt: Muskelübungen, Yoga, Aerobic und Balance-Spiele. Wie das dann aussieht, zeigt am besten ein Video:


Mit einiger Übung konnte ich dann mein Wii-Fit-Alter bereits auf 28 Jahre drücken. Da ist aber noch mehr drin!

Besonders gut gefallen hat mir:

  • Das Programm ist sehr motivierend und macht Spaß (z. B. eigene oder fremde Rekorde zu brechen).
  • Durch regelmäßiges Trainieren werden nach und nach neue Disziplinen und Schwierigkeitsgrade freigeschaltet.
  • Durch Training kann spürbar der Gleichgewichtssinn und das Körpergefühl verbessert werden; das zeigt sich dann in besseren Bewertungen bei den einzelnen Disziplinen und Spielen.
  • Man spielt und hat das Gefühl, etwas für die Gesundheit zu tun (Bewegung).
  • Ziele können definiert werden; Fortschritte werden gelobt, Rückschritte analysiert (Frage-und-Antwort-System) und Tipps gegeben.
  • Die Kommunikation des Programmes ist witzig und motivierend. Drei Typen von Avatar bzw. Coach geben mir Feedback oder Instruktionen: ein virtueller Trainer/Trainerin (Übungsausführungen), das animierte Balance-Board (Fitness- und Körpertests) und das Schweinchen Fit (trainierte Zeit).

Weniger gut fand ich:

  • Die Basis für Ziele ist nur der BMI (zu ungenau, Statur und Muskelmasse werden nicht berücksichtigt. Warum sind nicht auch Ziele für Körperbeherrschung und Gleichgewicht möglich?) .
  • Gemeinsames Spielen ist nur bei wenigen Disziplinen möglich (nur beim Jogging); gerade das gemeinsame Spielen macht aber am meisten Spaß und integriert soziale Komponenten (”gemeinsam statt einsam vor der Konsole sitzen”).
  • Weniger gut geeignet als Party-Spiel (das Anlegen der Spielfigur und der grundlegende Fitness-Test dauern schon zwischen fünf und 15 Minuten pro Spieler, der Wechsel zwischen Spielern ist zeitintensiv).
  • Die Übungen werden teilweise zu wenig genau erklärt. Wird kein sportliches oder anatomisches Hintergrundwissen mitgebracht, könnten sich bei einigen Übungen Haltungsfehler einschleichen.
  • Es besteht durchaus Verletzungsgefahr bei ungeübten Personen, besonders bei Muskelübungen und Yoga (in diesem Bericht empfiehlt Dr. Hartl, vor der Benutzung von Wii Fit einen Arzt aufzusuchen und gibt zu Bedenken, dass falsch ausgeführte Übungen auch schaden können).
  • Das Programm kann überlistet werden. Beim Jogging z. B. haben die Nachbarskinder (meine Tester) schnell bemerkt, dass nicht das Laufen sondern das schnelle Schütteln des Kontrollers zum Erfolg in der Disziplin führt.
  • Die Genauigkeit der Waage lässt zu wünschen übrig. Ich habe laut Wii Fit innerhalb eines Tages
    1,5 kg abgenommen, während meine Badezimmerwaage nur eine kleine Gewichtsschwankung verzeichnete.

Nintendo schafft es mit Wii Fit zwar nicht wirklich, uns jünger zu machen. Aber Curd Jürgens hat schon gesagt: “Alles was Spaß macht, hält jung.” Und das kann ich bestätigen: Spaß macht Wii Fit!



23
Februar
Gepostet um 09:26 von Tom Ulmer, Software Architect


Polar AW200

Polar bietet mit der AW200 eine Uhr an, die den Grad der Aktivität ermitteln soll. Das System basiert jedoch nicht auf der Messung der Herzfrequenz. Sie ist also keine Pulsuhr, wie sie im Breitensport vielfach schon verwendet wird, um effizient zu trainieren und die Leistung zu steigern. Hobby- oder Leistungssportler, die typischen Kunden von Polar-Uhren werden somit weniger angesprochen.

Vielmehr richtet sich die Uhr an Menschen, die einen Indikator für ihr Bewegungspensum im Alltag haben wollen und ihre Gesundheit oder Fitness verbessern wollen. Wissen Sie, wieviele Schritte Sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag oder am Wochenende zurücklegen? Und wieviel Zeit verbringen Sie überhaupt in Bereichen, die für die Gesundheit förderlich sind?Dass Bewegung gesund ist und fit hält, das wissen die meisten von uns.Aber nicht jeder möchte oder kann mit Pulsuhr “bewaffnet” in einem definierten Pulsbereich trainieren.

Die Aktivuhr arbeitet mit einem Beschleunigungssensor und kann damit Bewegungsmuster bzw. Schritte erkennen.Eine Aktivität wird erst aufgezeichnet, wenn sich der Arm regelmäßig schwingend bewegt. Nicht rhythmische Bewegungen des Arms (wie sie z.B.am Schreibtisch erfolgen) werden erkannt, aber nicht als Aktivität gewertet. Aufgrund von Stärke und Schnelligkeit der Armbewegung wird die Intensität der Bewegung erfasst. Dabei wird zwischen fünf Stufen unterschieden, vom langsamen Gehen bis zum schnellen Laufen. Zusätzlich wird der Kalorienverbrauch ermittelt.

Ich habe verschiedene Tests durchgeführt. Die Aktivitätszonen wechselten bei folgenden Geschwindigkeiten (gemessen auf dem Laufband):

  1. Zone: unter 4 km/h (langsames Gehen)
  2. Zone: bis 5 km/h (Gehen, mittlere Geschwindigkeit)
  3. Zone: bis 6 km/h (schnelles Gehen)
  4. Zone: bis 10 km/h (Laufen, mittleres Tempo)
  5. Zone: über 10 km/h (Laufen, schnelleres Tempo)

An einem typischen Bürotag verbrauche ich laut Aktivuhr etwa 1300kcal und lege zwischen 1.500 und 2.500 Schritte zurück (etwa eine halbe Stunde in Zone 1). Zu wenig, als dass es für meine Gesundheit förderlich wäre. Dafür muss ich mich also bewusst bewegen (Jogging).Beim Joggen im Freien bewegte ich mich zum Großteil in Zone 4, bei extensiven Intervallen in der höchsten Zone 5. Steigung und Gefälle werden dabei durch den eingebauten Höhenmesser mitberücksichtigt und zeigen sich im Kalorienverbrauch . Dieser bewegte sich zwischen 550 kcal/h und 850 kcal/h für mein Körpergewicht, je nach Steigung.

Die Empfehlung des deutschen Bundesgesundheitsministerium lautet 3.000 Schritte extra. Polar empfiehlt, sich 3- bis 5-mal pro Woche 30 Minuten bewegen oder mindestens 7.000 Schritte zurücklegen. Dabei profitiert man auch schon bei Bewegung in Zone 2 (Gehen bei angenehmer Geschwindigkeit). Idealerweise liegen diese 30 Minuten jedoch in Zone 3 oder 4.

Positiv aufgefallen ist mir:

  • Die Uhr sieht nicht nach einer typischen Multifunktions- oder Pulsuhr aus, das Design macht auch im Alltag eine gute Figur.
  • Als Aktivitätsindikator für das täglich empfohlene Bewegungspensum von 7.000 Schritten oder 30 bis 60 Minuten Aktivität ist die Uhr gut geeignet.
  • Der aktuelle Kalorienverbrauch gibt zusätzlich Feedback über den Grad der Aktivität, bspw. beim Treppensteigen.
  • Lediglich die Uhr ist für die Erfassung der Aktivität notwendig, also kein Brustgurt.
  • Die Verarbeitung ist solide. Das Gehäuse aus Metall und das Glas halten auch härteren Beanspruchungen stand.

Weniger gut gefallen hat mir:

  • Wieviel Zeit man in welcher Zone verbracht hat, kann man erst einsehen, nachdem man die Messung beendet hat.
  • Die Bedienung der Uhr ist nach einer Einlernphase nicht schwierig, könnte aber einfacher und intuitiver sein. Um z.B. die Aktivitätszonen der letzten Einheit oder den Kalorienverbrauch einzusehen, sind mindestens sieben Mal verschiedene Knöpfe zu drücken.
  • Durch das Kunststoffarmband neigt man zum Schwitzen, nicht nur beim Sport.
  • Das eingebaute Thermometer funktioniert nur, wenn sich die Uhr nicht am Handgelenk befindet. Ansonsten zeigt es durch die Hauttemperatur einen zu hohen Wert an. Warum ist der Sensor an der Unterseite der Uhr angebracht?
  • Die Uhr zeigt entweder den Grad der Aktivität inkl.Kalorienverbrauch an oder die Uhrzeit. Beides gleichzeitig ist nicht möglich (macht das Umschalten zwischen den Bereichen notwendig).

Sonstige Fakten zum Gerät:

  • Speicherung der letzten neun (9) Aufzeichnungen (älteste werden überschrieben).
  • Wasserdicht bis 50 m.
  • Der Höhenmesser kann auch als Barometer verwendet werden.

Für mich als ambitionierten Sportler (Jogging, Mountainbiking,Inline-Skating) ist die Uhr nicht das richtige Instrument: ich könntesie nur zum Jogging verwenden. Dafür sind mir die Aussagen für Trainingsfortschritte aber zu wenig präzise.Eine Möglichkeit zur Auswertung via Software mit Übertragung auf einenPC (am besten drahtlos) wäre ein toller Mehrwert. Dann wäre auch eineEinbindung in Systeme im Umfeld des Ambient Assisted Livingnaheliegend. Besonders für ältere Menschen ist Bewegung wichtig zurErhaltung der Gesundheit. Die Bedienung der Aktivuhr und dieInterpretation der Daten direkt von der Uhr stellt sich jedoch fürdiese Zielgruppe als Barriere heraus.



20
Februar
Gepostet um 08:25 von Juliane Höfle, Process Developer


Eine Studie der Senioren-Organisation BAGSO ergab, dass Supermärkte generell für Senioren zu wenig bieten und auch zu wenig auf sie eingehen. Im Rahmen der Studie wurden 3.326 Senioren befragt, welche folgende Schwachstellen bei Supermärkten nannten:

  • zu wenig ausgebildetes und hilfsbereites Personal
  • fehlende Kundentoiletten
  • zu schwer lenkende Einkaufswagen
  • zu wenig Platz hinter der Kasse
  • Waren zu hoch im Regal gestappelt
  • fehlende Sitzplätze
  • zu kleine Preisauszeichnungen

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass die Supermärkte sich mehr auf unsere Senioren und deren Bedürfnisse einstellen müssen, da diese Altersgruppe immer größer wird und somit auch zum wichtigsten Kundenklientel wird.

Mehr Informationen zum Thema gibts unter: http://www.seniorenmarkt.de/



17
Februar
Gepostet um 08:42 von Tom Ulmer, Software Architect


Auf dem Usability Day VI (2008) an der Fachhochschule Vorarlberg ist mir etwas des Öfteren aufgefallen: die Unsicherheit mit der Bezeichnung der älteren Menschen. Der uDay lief zwar selbst unter dem Titel: “Seniorengerechte Schnittstellen zur Technik”, Senioren wollen aber nicht so bezeichnet werden, wie ich immer wieder höre. In der Eröffnungskeynote sprach Prof. Dr. Ernst Pöppel (wissenschaftlicher Leiter des Generation Research Program/ Vorstand des Instituts für med. Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München) ebenso darüber wie Dr. Stefan Allgäuer (Geschäftsführer des Institut für Sozialdienste)in der abschließenden Keynote. Prof. Pöppel bezeichnete die älteren Menschen als “Generation Plus”, zu denen er sich selbst auch zählt (er ist 68 Jahre jung). Dr. Allgäuer sprach über Barrieren im Kopf im Zusammenhang mit Alter und schmunzelte bei Bezeichnungen wie“Silversurfer” oder “Die neuen Alten”. Mit einem Augenzwinkern klassifizierte er die Generation Plus nach Graden der Mobilität durch“Go-Goes”, “Slow-Goes” und “No-Goes” ;-)

Wenn ich meine Eindrücke vom uDay zu diesem Thema zusammenfasse, ergibt sich in etwa dieses Bild:

  • Ältere Menschen fühlen sich generell nicht so alt wie sie laut Geburtsurkunde sind.
  • Das Alter liegt für die meisten Menschen (egal in welchem Alter) in der Zukunft.
  • Alter wird meistens mit Gebrechen, Einschränkungen, Rückzug, Einsamkeit, Defizit in Verbindung gebracht.
  • Wir wollen alle alt werden, aber nicht alt sein.

Da wir aber einige der bekannten Bezeichnungen für die Generation Plus (ich schließe mich hier Prof. Pöppel an, die Umschreibung finde ich eine der sympathischeren) stark mit dem Alter in Verbindung bringen, liegt es nahe, dass ältere Menschen nicht so bezeichnet werden wollen.

Benennung von älteren Menschen

Quelle: SeniorenMarkt.de

Eine aktuelle Studie von SENIORRESEARCH (2008)setzt sich mit den Bezeichnungen für Senioren auseinander. Die Studie zeigt einige (für manchen Werbetreibenden wohl überraschende)Erkenntnisse auf, die teilweise früher schon von Umfragen auf dem Seniorenportal Feierabend.de bestätigt wurden :

  • Der Begriff Seniorenwird mit steigendem Alter eher akzeptiert (ab 65+)
  • Anglizismen kommen unabhängig vom Alter nicht gut an
  • Best Ager“, eine im Marketing oft verwendete Bezeichnung für die 50 bis 65-Jährigen, wird eher abgelehnt (besonders die Altersgruppe 70+ klassifizierte den Begriff häufig mit “völlig unsympathisch)
  • Ruheständler” und “im mittleren Alter” kommt bei 70+ verhältnismäßig gut an
  • Hochbetagte” und “die Alten” rangiert gemeinsam mit “Best Ager” am hinteren Ende der Beliebtheitsskala
  • Für unterschiedliche Altersklassen differiert die Sympathie einzelner Begriffe stark

Somit geht auch klar hervor, dass bei Verwendung von Bezeichnungen für die Gruppe von älteren Menschen gerade im Marketing entsprechendes Feingefühl notwendig ist (z.B. bei Ansprache der Zielgruppe oder bei Produktbezeichnungen).

Oft stelle ich entweder eine spürbare Unsicherheit bei denWerbetreibenden in diesem noch wenig erschlossenen Markt fest, oderhabe den Eindruck, es sind nur 14 bis 49-Jährige interessant. Mit Blickauf die Liquidität dieses Segments (Prof. Pöppel sprach von 100 Mrd. €allein für Deutschland) sollte sich beides aber recht bald ändern…



13
Februar
Gepostet um 11:22 von Tom Ulmer, Software Architect


Wii ist der Name einer Spielkonsole von Nintendo mit einem neuartigen Bedienkonzept. Die Steuerung erfolgt über einen Controller mit eingebautem Beschleunigungssensor. Damit können Hand- und Armbewegungen erfasst werden, was eine intuitive Steuerung von Spielen ermöglicht. In der Grundausstattung der Konsole ist eine Sammlung von Sportspielen enthalten, welche dieses Konzept konsequent aufgreifen. So wird beim Tennis durch die Armbewegung Vor- und Rückhandspiel möglich und man kann Geschwindigkeit, Höhe und Spin des Balls bestimmen. Man bewegt den Controller wie einen Tennisschläger. Ebenso gleicht beim Bowling der Bewegungsablauf der echten Sportart, inklusive Anlauf, wenn man will. Wie das genau aussehen kann, zeigt der Wii-Trailer:



Dieses Bowling ist es auch, das derzeit in vielen Seniorenheimen für Spaß und Bewegung sorgt. In den USA werden gar Senioren-Turniere abgehalten. Eine 84-jährige Dame hat jüngst eines dieser Turniere gewonnen, wie die OÖNachrichten schreiben. Auch die Amerikanische Rentnervereinigung verzeichnet zunehmend ältere Konsolenspieler.

Nicht nur zum Spaß, auch für therapeutische Zwecke wird die Wii eingesetzt. In fünf münchner Seniorenheimen wurde eine Wii-Bowling-Meisterschaft ausgetragen, initiiert von zwei Sozialarbeitsstudenten. Die Konsole wurde dabei auch mit Demenzkranken eingesetzt, um zu sehen, ob damit soziale Schranken überwunden werden können. Auch das Training der motorischen und geistigen Fähigkeiten ist Ziel dieses Projekts. Trotz anfänglicher Skepsis bei den Heimbewohnern war das Interesse und die Begeisterung enorm. Viele können sich die Wii gar als Alternative zu den Karten- und Brettspielen vorstellen.

Obwohl das Bewegungspensum bei diesen Spielen beachtlich ist - ich konnte mich selbst davon überzeugen, inklusive leichtem Muskelkater am Folgetag - taugt das System leider nicht zum Abspecken, wie ein Spielemagazin schreibt. Das Resultat der Studie einer britischen Universität war, dass der typische Energieverbrauch von Wii-Spielern nur um ca. zwei Prozent höher im Vergleich zu Spielern anderer Konsolen liegt.

Die sportliche Betätigung kann also durch die Wii nicht ersetzt werden. Die Richtung stimmt jedoch. Das innovative Bedienkonzept kommt außergewöhnlich gut an und erschließt darüber hinaus neue Zielgruppen, wie Frauen und Senioren. Ob diese Plattform sich nun eignet, mit Spaß am Spiel auch gesünder und fitter zu sein, wird sich zeigen. Vielleicht ist das neue Fitnessboard von Nintendo, Wii Fit die Lösung? Mehr dazu gibt es hier in Kürze.




11
Februar
Gepostet um 08:58 von Tom Ulmer, Software Architect


Oder sollte man es halten wie Winston Churchill (1874-1965), der auf die Frage, wie man ein so hohes Alter erreichen kann, entgegnete: “No sports.”?

In einem Video von rheinmaintv zum Thema “Fitness für Senioren” wurden von der Sportmedizinerin Dr. Ulrike Stier und der Dipl. Wissenschafterin Eva Großman die Antworten auf diese Frage gegeben. Wenn einige wichtige Faktoren beachtet werden, kann Sport für jedes Alter empfohlen werden:

  • vor dem Einstieg in den Sport einen ärztlichen Check machen lassen,
  • eine gelenkschonende Sportart ohne Sturzrisiko wählen (z.B. Nordic-Walking, Schwimmen, Rudern)
  • oder ein Fitnessstudio mit guter Betreuung und Fitnesscheck suchen,
  • die Trainingsintensität der Verfassung entsprechend wählen
  • und vor jedem Training gut aufwärmen.

Besonders für ältere Menschen treten dadurch dann eine ganze Reihe von positiven Wirkungen ein:

  • sämtliche Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheiten werden positiv beeinflusst (Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht),
  • Osteoporose (Knochenschwund) wird entgegengewirkt,
  • das Gehirn wird durchblutet, was zu Verminderung von Gedächtnisstörungen führen kann,
  • das Gesundheitsbewusstsein steigt,
  • der Spaßfaktor und der soziale Faktor (man ist in Gesellschaft) steigen.

Sport und Fitness ist also keine Frage des Alters. Übrigens: Churchill war in seiner Jugend begeisterter Sportler (Fechten, Schwimmen, Boxen und Reiten) und nahm bis ins hohe Alter an Fuchsjagden teil. Ein weniger bekanntes Zitat von ihm lautet deshalb passend: “Keine Stunde, die man mit Sport verbringt, ist verloren“.


Sport in jedem Alter


06
Februar
Gepostet um 15:48 von Tom Ulmer, Software Architect


Laut eine Befragung unter Fachleuten wird die breite Nutzung von AAL-Technologien erst ab den Jahren 2010/2015 erwartet. Die Reihenfolge für Akzeptanz und Etablierung auf dem Markt sieht der Befragung nach so aus:
  1. TeleMedizin, Kommunikation und Fitness
  2. Medizin allgemein und Pflege
  3. Smart Home und Arbeitsumgebung
  4. Robotik (erst ab 2020)
[Gefunden in einer Pressemeldung vom VDE zum Thema “TeleMedizin spart Milliarden ein bei Behandlung von Diabetes”.]

04
Februar
Gepostet um 17:31 von Tom Ulmer, Software Architect


Anstatt Hausbesuche zu machen, setzen sich in den USA die Online-Beratungen immer mehr durch. Laut Studie des New Yorker Marktforschungsunternehmens “Manhattan Research” stieg die Zahl der Hausärzte mit Online-Beratung auf über 31 Prozent!

Die Patienten können sich standortunabhängig und mit weniger Zeitaufwand behandeln lassen. Aber auch für die Ärzte ergeben sich Vorteile. Die stundenlangen Autofahrten erübrigen sich mit dieser Art des Praktizierens. In Form von virtuellen Sprechstunden wird auf die Krankheiten eingegangen. Sobald diese jedoch über Standarderkrankungen hinausgehen, kann eine persönliche Behandlung nicht mehr ersetzt werden. Die häufigsten Beschwerden gehen von Akne, Asthma und Depressionen über Grippe und Harnwegsentzündungen bis zu Schlafstörungen und Schwindel.

Neben den offensichtlichen Vorteilen sind auch die Kosteneinsparungen erheblich: eine Internetsprechstunde kostet umgerechnet etwa 16 Euro im Vergleich zum Praxisbesuch mit bis zu 54 Euro.

Medizinportale schießen ja auch in Europa aus dem Boden wie die Pilze. Viele Angebote kratzen dabei an der Grenze zur Seriosität oder sind hauptsächlich zu Werbezwecken da, wie n-tv.de schreibt. Aber es gibt auch schon eine sehr große Menge an geprüften Angeboten. Unter “Patienten-information.de“ findet sich bereits eine Vielzahl an Einträgen. Jeder dritte Deutsche sucht im Internet laut BITKOM schon medizinischen Rat. Individuelle Beratungen über das Internet sind jedoch in Deutschland aufgrund der bestehenden Berufsordnung gänzlich verboten. Die Betreiber der Gesundheitsportale übernehmen deshalb auch keine Haftung, weil sie ja offiziell keine Diagnosen stellen.

Die Amerikaner sind uns also im Punkt Online-Behandlung (wieder mal) voraus. Wie sich das Thema bei uns weiterentwickeln wird, werden wir gespannt mitverfolgen.



02
Februar
Gepostet um 08:57 von Tom Ulmer, Software Architect


vor ziemlich genau einem Jahr war Massive Art auf dem 1. AAL-Kongress in Berlin, damals noch als Besucher. AAL steht für Ambient Assisted Living, was soviel bedeutet wie
"selbstbestimmt leben mit assistierender Technik".

Wir konnten viele Eindrücke und Inputs mitnehmen, die in unser AAL-Projekt eingeflossen sind. Von allen Kontakten, die wir dort kennengelernt haben, hat sich das Unternehmen Biocomfort sehr schnell als wertvoller Partner auf einem gemeinsamen Weg herauskristallisiert: ein System zu entwickeln, welches sich ansiedelt in den Bereichen Gesundheitsprävention und Betreuung von alten oder chronisch kranken Menschen.

Heute, nur ein Jahr später, können wir bereits von einer AAL-Erfolgsstory berichten. Auf dem 2. AAL-Kongress waren wir wieder dabei, gemeinsam mit Partner Biocomfort, diesmal als Aussteller einer marktreifen Lösung - myVitali. Dieses System durfte ich zusätzlich in Form eines Vortrags vorstellen. Das Echo aus dem Auditorium und von den Kongress-Teilnehmern war äußerst positiv. Sowohl die Präsentation an sich als auch die vorgestellte Lösung waren Gegenstand vieler positiver Rückmeldungen.

Das durch meinen Vortrag und unsere Gespräche vielfach geweckte Interesse an myVitali konnten wir am Stand durch verschiedene Demos in Form von live-Messungen befriedigen. So mancher Besucher war überrascht von der Einfachheit der gesamten Benutzung des Systems - angefangen von den Biocomfort-Messgeräten, die auf einfachste Bedienung ausgelegt sind, über die vollautomatische und kabellose Datenübertragung, bis zu den präzisen und verständlichen Aussagen und Kommentaren von Vitali zum Vitalzustand des Benutzers. Auch das intuitive und optisch ansprechende Interface erntete viel Lob.

Der Kongress war wieder eine tolle Möglichkeit, sich zu vernetzen, Ideen und Konzepte auszutauschen, die Stimmung und Bewegungen der "AAL-Szene" aufzunehmen und nicht zuletzt unser System einer großen Gruppe von Gleichgesinnten zu präsentieren.

Abschließend möchte ich (zugegebenerweise mit einer gewissen Befriedigung) zwei Zitate aus diesem Kontext gegenüberstellen: "Sie sind ja noch ganz am Anfang!" (gehört vor knapp einem Jahr bei einer Präsentation unseres damaligen Projektstatus) und dem Zitat eines Kongressteilnehmers vor einigen Tagen: "Wenn man hier in die Runde [der Aussteller, Anm.] schaut, sind Sie ja am weitesten fortgeschritten!"



30
Jänner
Gepostet um 15:10 von Tom Ulmer, Software Architect


Auch wenn sich viele Leser dieses Blogs bereits seit geraumerZeitmit AAL beschäftigen und ein klares Bild von AAL haben dürften, möchte ich den weiteren Artikeln eine kurze Begriffsdefinition voranstellen und beschreiben, was Ambient Assisted Living bedeutet. Immer wieder spreche ich mit interessierten Menschen, die von AAL noch nichts gehört haben.

Durch den ersten deutschen AAL-Kongress im Jänner 2008 wurde dieser Begriff etabliert und durch die Medien auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Davor wurde in Zusammenhang mit diesem Thema vielfach von Smart Living, Assisted Living, Independent Living oder smartes/intelligentes Wohnen gesprochen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDI/VDE-IT GmbH) definieren AAL als “[…] Konzepte, Produkte und Dienstleistungen […], die die Interaktion zwischen technischen und sozialen Systemen verbessern, mit dem Ziel, die Lebensqualität für alle Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Vor allem für ältere und in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Menschen ermöglichen intelligente Assistenzsysteme eine selbstständige Lebensführung.

Ergänzend zu dieser treffenden Definition umfasst AAL für mich noch einige zusätzliche Aspekte: der Begriff Ambient [engl. für umfließend, umgebend] deutet auf die Allgegenwärtigkeit der Technik hin. Sie umgibt uns und ist ständig präsent, ohne sich aufzudrängen. Diese Omnipräsenz beschreibt auch sehr gut die englische Bezeichnung Ubiquitous Computing.Die in den Hintergrund rückende und komplexer werdende Technik verlangt damit noch stärker nach funktionierenden, einfachen und intuitiven Bedienkonzepten. Wir sprechen hier von Usability oder Gebrauchstauglichkeit.

AAL beinhaltet aber mehr als nur die Technik im Sinn von intelligenten Assistenzsystemen. Zentrale Themen sind die Gesundheitsvorsorge und die Behandlung chronischer Krankheiten sowie die Integration des sozialen Umfelds.



20
November
Gepostet um 23:34 von Tom Ulmer, Software Architect


Kennen Sie myVitali? Wenn nicht, haben Sie derzeit in Düsseldorf noch bis zum 22.11.2008 die Möglichkeit, das System kennenzulernen und (sich) selbst zu testen.

Vorgestellt wird die Lösung aus dem Bereich Vital-Monitoring auf der Medica, der weltgrößten Medizintechnik-Messe. Zwei Tage lang durfte ich selbst das System den Interessierten vorstellen und mich kritischen Fragen z.B. zu zielgruppengerechtem Interfacedesign, Datenschutz und technischer Integration der drahtlos angebundenen Messgeräte stellen. Ermöglicht wurde uns dies durch den Projektpartner Biocomfort, an dessen Stand wir die Lösung präsentieren durften und dessen Geräte und Funktechnologie in die Webapplikation integriert wurden.

Übrigens: neben den Lösungen und Produkten erntete auch der Biocomfort-Stand viel Lob für die gelungene Präsentation und den geschmackvollen Aufbau! 

Obwohl wir gerade erst „Halbzeit“ haben auf der Medica, möchte ich an dieser Stelle kurz die bisherigen Eindrücke und das Besucherfeedback zu myVitali zusammenfassen:

Besonders gut angekommen sind das reduzierte und einfach bedienbare Benutzerinterface (oft gehört: „sehr gelungen, ansprechend, wunderschön“), die unkomplizierte Anbindung und Anwendung der Messgeräte (drahtlose und vollautomatische Datenübertragung in die Webapplikation), sowie das große Potential, welches die Benutzer ohne viel Phantasie für Ärzte, Anwender und Kontaktpersonen erkennen konnten.

Wenn Sie Interesse an einer Lösung aus dem Dunstkreis von Telemedizin, Desease Management und Ambient Assisted Living haben, finden Sie mehr Infos zu myVitali unter „Vitalität neu definieren".

Zum Abschluss möchte ich mich im Namen von Massive Art noch mal bei Biocomfort bedanken für die tolle Unterstützung von allen Beteiligten! Und Vitali sagt mit seinem charmanten Lächeln zu den Messe-Gästen: Danke, dass du mich auf der Medica besucht hast ;-)



01
August
Gepostet um 08:20 von Bernd Hepberger, Creative Director


In letzter Zeit war es hier ein wenig ruhig. Das liegt natürlich an der Urlaubssituation bei MASSIVE ART. Deshalb werden wir in den nächsten 2 Wochen auch keine oder nur sehr wenige Blogs posten.

Aber Ende August geht es dann mit neuem Elan weiter!


19
Mai
Gepostet um 22:34 von Tom Ulmer, Software Architect


MASSIVE ART beim uDay VI

Wie vor kurzem hier angekündigt, war MASSIVE ART auf dem uDay VI  an der Fachhochschule Vorarlberg als Aussteller mit einem eigenen Stand vertreten. Um es gleich vorweg zu nehmen: das Event war ein voller Erfolg für uns.

Der uDay war für MASSIVE ART eine tolle Möglichkeit, auf dieser professionellen Plattform erstmalig ein Projekt aus dem Umfeld von Ambient Assisted Living der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Projekt wird derzeit unter dem Arbeitstitel "SENIOKOM" entwickelt. Als Zielgruppe dieser Systemlösung sehen wir aber nicht nur die Generation Plus, sondern generell Menschen, denen Gesundheit, Vitalität und Sicherheit wichtig ist. Die nächsten Tage werden wir mehr Infos und Details zu SENIOKOM publizieren. Wenn Sie aber auch in Zukunft nichts verpassen wollen, können Sie sich schon heute für Infos & Updates hier registrieren.

Das Interesse an unserem Stand war zu Beginn der Veranstaltung noch etwas verhalten. Nachdem sich jedoch die Besucher orientiert und einen Überblick verschafft hatten, nahmen viele von Ihnen die Möglichkeit wahr, Ihre Vitalparameter zu checken und sich von den Möglichkeiten unseres Prototyps zu überzeugen. Teilweise waren die Testbenutzer doch sehr überrascht von ihren nicht ganz optimalen Gesundheitswerten. Auch wenn diese punktuellen Messungen zumindest verifiziert werden müssen, so wurde doch der eine oder andere Besucher dazu angeregt, sich Gedanken über seine Gesundheit zu machen und auch über Möglichkeiten nachzudenken, Gesundheit und Vitalität besser fassbar und messbar zu machen... eine Lösung kennt er nun :)

Das Feedback zum System an sich war äußerst positiv. Viel Lob erntete das gediegene Layout, die Einfachheit der Bedienung und das stimmige Gesamtkonzept. Durch den Austausch mit Fachpublikum aus dem Bereich AAL konnten wir auch wieder neue Impulse gewinnen und viele interessante Kontakte knüpfen.
 
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich im Namen von MASSIVE ART bei den Verantwortlichen der Fachhochschule Vorarlberg bedanken für die Möglichkeit zur Präsentation, die Unterstützung und generell für diesen gelungenen Tag - den uDay VI! Vielen Dank! 



06
Mai
Gepostet um 09:01 von Tom Ulmer, Software Architect


Am 16. Mai 2008 findet an der Fachhochschule Vorarlberg (Dornbirn, Österreich) der 6. Uday statt. Das Thema dieser Veranstaltung lautet: "Seniorengerechte Schnittstellen zur Technik". Der Angst und Ablehnung von älteren Menschen vor der Technik kann entgegen gewirkt werden - durch die Optimierung von Gerätschaften auf die Zielgruppe. Dabei geht es oft nicht einmal darum, Technik seniorentauglich zu machen, sondern einfach nur benutzbar(er).

Man denke an die Erfolgsstory der Nintendo Wii Spielkonsole im Markt der Senioren (Beispiele dazu: Wii-Konsole im Seniorenheim, Nintendo bei Senioren beliebt). Dabei ist das Geräte sicherlich nicht für Senioren konzipiert worden. Der entscheidende Erfolgsfaktor war und ist das intuitive Bedienkonzept, welches unabhängig vom Alter funktioniert.

Diese Mensch-Computer-Interaktion ist ein wichtiges Thema auf dem UDay. Weitere Themen, zu denen auf dem UDay Vorträge gehalten werden, sind:

  • Assistenzsysteme
  • eHealth
  • eInclusion
  • Gerontologie mit Technikbezug
  • Gestaltungslösungen
  • Ingenieurpsychologie
  • Rehabilitationstechnik
  • Technische Pflegedienste
  • Technikakzeptanz
  • Medienkompetenz
  • Usability
  • Barrierefreiheit
  • Lebenswelten von SeniorInnen

Das genaue Programm und die Details zu den Vorträgen können dem Tagungsprogramm entnommen werden (Tagungsprogramm als PDF). Für die Tagung ist die Anmeldung bis zum 13. Mai 2008 über das Registrierungstool möglich. Weitere Infos zu den Tagungsgebühren und enthaltenen Leistungen finden sich ebenfalls auf der Webseite des UDay.


Auch MASSIVE ART wird auf dem UDay vertreten sein und erstmalig ein Projekt aus dem Bereich Ambient Assisted Living der Öffentlichkeit vorstellen. Es soll noch nicht zu viel verraten werden, aber einige Schlagworte aus dem Kontext des Projektes dürfen wir schon preisgeben: intuitive Bedienung ohne Barrieren, soziale Vernetzung, TeleMedizin, Vitalmonitoring... Man darf gespannt sein! MASSIVE ART freut sich jedenfalls schon sehr auf Ihren Besuch! 







 
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